Atkins-Diät, wie funktioniert sie?

Die Atkins-Diät wurde  nach ihrem Erfinder Robert Atkins benannt. Diese Form der Diät funktioniert nach dem Low-Carb-Prinzip. Dabei wird die Aufnahme von Kohlenhydraten am Anfang drastisch reduziert und Fett sowie Protein als Hauptenergieträger genutzt. Dadurch soll der Körper dazu gezwungen werden, Fett zur Energiegewinnung in Keton-Körper zu verwandeln.

Das Prinzip der Diät

Während der 14tägigen Einstiegsphase sind Fett und Proteine erlaubt. Verboten sind Kohlenhydrate jeglicher Art, bis zu einer Menge von 20 Gramm pro Tag sind noch erlaubt. Durch die kohlenhydratarme Kost soll den Blutzuckerspiegel niedrig gehalten werden. Vitamine und Mineralstoffe können oder sollen durch Zusatzpräparate aufgenommen werden. Da der Körper Proteine im Gegensatz zu Kohlenhydraten nicht speichern kann, wird überschüssiges automatisch ausgeschieden. Somit bleibt dem Körper vor allem Fett zur Energiegewinnung.

Die Atkins-Diät besteht aus vier verschiedenen Phasen, die sich durch unterschiedliche Zufuhrmengen von Kohlenhydraten unterscheiden. Stark übergewichtige Personen sollten mit Phase I anfangen, um möglichst schnell in die Lipolyse, speziell die so genannte Ketose zu kommen, bei der vom Körper Fett verbraucht wird. Bei den Phasen 2-3 bedeutet ein Herantasten an die Kohlenhydratmenge, bei der der Körper dennoch weiter abnimmt. In Phase 4 bekommt der Körper schließlich so viele Kohlenhydrate, dass er weder ab-, noch zunimmt. Phase 4 verstand Atkins als lebenslange Ernährungsform.

Sollte man an einen Punkt kommen, an dem man nicht mehr weiter abnimmt, so sollte genau auf die zugeführte Kalorienmenge geachtet werden. Darüber hinaus sollte eine Diät immer mit Sport verbunden werden. Atkins sah Sport schon im ersten Buch „Die Diät-Revolution“ als unverzichtbares Element der Diät an.

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