Induktionsherde, Vorteil und Einsparmöglichkeiten im Vergleich zu einem klassischen Herd

Bei klassischen Herden wie gusseisernen Platten oder Glaskeramikkochfeldern wird die Wärme durch Erhitzen des Kochfeldes auf den Kochtopf übertragen. Induktionskochfelder nutzen elektromagnetische Energie um mit Wirbelströmen den Boden des Kochgeschirrs induktiv zu erwärmen. Unterhalb der aus Glaskeramik bestehenden Kochplatten befindet sich eine stromdurchflossene Spule, die ein magnetisches Wechselfeld erzeugt.

Diese Art der Energieübertragung hat verschiedene Vorteile beim Kochen. Zum einen Erhitzt sich nur der Topfboden, und nicht die Kochplatte. Dadurch geht weniger Wärme verloren, und die Energieeffizienz ist besser. Laut eines Tests von Stiftung Warentest 2009 liegt die Energieeinsparung gegenüber Glaskeramikkochfeldern bei ca. 20.

Die Wärme wirkt viel schneller und direkter, ähnlich schnell wie bei einem Gasherd. Allerdings muss das Kochgeschirr induktionsfähig sein. Mittlerweile sind alle gängigen Kochtöpfe, Pfannen usw. Induktionsfähig, viele ältere aber nicht. D.h. wenn man von einem klassischen Herd auf Induktionskochfelder umsteigen möchte, dann muss man sich meistens auch von seinem alten Kochgeschirr trennen.

 

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