Rätsel Börse: Lohnt sich aktuell ein Investment in Wertpapiere?

Für Privatanleger ist der Blick an die Börsen derzeit nicht einfach. Vor einigen Monaten galt es noch als heißer Tipp, in Wertpapiere zu investieren. Der DAX durchschlug in der Folge im Mai die Marke von 8500 Zählern. Doch anschließend rauschten die Kurse innerhalb weniger Wochen im Juni um mehr als 800 Zähler nach unten. Inzwischen hat sich der DAX konsolidiert und pendelt zwischen 8100 und 8300 Zählern. Er bewegt sich damit genau auf einem Niveau, das Prognosen schwierig macht. Doch die Zeichen deuten eher auf einen Anstieg der Kurse denn auf einen neuerlichen Abfall.

Die USA tragen die Wertpapier-Märkte

Derzeit sind es vor allem die USA, welche die Aktienmärkte mit positiven Vorgaben versorgen. In Amerika präsentierte jüngst vor allem der Finanzsektor (Goldman Sachs, Bank of America, American Express) sehr viel bessere Zahlen als erwartet. Die amerikanische Wirtschaft wird in diesem Jahr vermutlich um 2,3 und im kommenden Jahr um 3,2 Prozent wachsen. Zudem weckte Fed-Chef Ben Bernanke in einer Anhörung vor dem US-Kongress jüngst Hoffnungen, dass die Notenbank ihre Stützungskäufe nun doch nicht derart drastisch wie befürchtet drosseln wird. Der Dow Jones befindet sich in der Folge auf einem Höhenflug: Der Index liegt nahe bei 15.500 Punkten und hat innerhalb von acht Wochen 1000 Zähler dazu gewonnen. Dies zeigt, dass die Stimmung an den Märkten prinzipiell gut ist. Da schwache Konjunktur-zahlen aus China in den USA bereits eingepreist sind, drohen auch wenig unangenehme Überraschungen. Vor diesem Hintergrund klingt auch die Analyse der Deutschen Bank aus dem Juni bezüglich des Absturzes des DAX realistisch: Der Markt habe sich gesund geschrumpft und konsolidiert. Die aktuellen Kurse ruhten in der Folge derzeit auf einem soliden Fundament.

Die aktuellen Marktrisiken für Deutschland

In den letzten Tagen reagierte der DAX allerdings sehr zögerlich. Analysten machten sich vor allem wegen ausbleibender Widerstände Sorgen, als der Kurs erstmals unter die 8200 Zähler rutschte. Bei Finanzen.net findet sich eine lesenswerte Analyse, die allerdings nur mit ausreichender Fachkenntnis zu verstehen ist. Zudem droht in Europa stets Ungemach durch eine Rückkehr der Eurokrise. Griechenland hat diese Gefahr allerdings erst einmal durch die Verabschiedung eines neuen Sparpakets gebannt. Der DAX reagierte in der Folge auch positiv auf die Bernanke-Rede und drehte deutlich (0,7 Prozent) ins Plus. Die Stimmung in Deutschland ist so zwar sorgenvoll, aber optimistisch – und zwar in praktisch allen Sektoren.

Fazit: Börsensoftware stets laufen lassen

Wer in der heutigen Zeit Wertpapiere verwalten möchte, greift sinnvollerweise zu einer Börsensoftware wie beispielsweise Quicken 2014 von Lexware. Denn mit einer solchen Software kann man seine Depots zusammenfassen, über die Mobile Banking App auch unterwegs Überweisungen tätigen und sich laufend sein Depotvermögen durch Kurs-Abos aktualisieren lassen. Dies ist genau das, was in der aktuellen Situation angezeigt ist: Ein Markteinstieg ist ratsam, aber aufgrund der Risiken sollte man stets bereit sein, schnell zu reagieren und wieder zu verkaufen. Eine leistungsstarke Börsensoftware ist hierfür das richtige Werkzeug.

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