Der Unterschied zwischen Strom-kabel und Freileitung

Zwischen Kabel und Leitungen gibt es einen großen Unterschied. Beide können zum Transport von elektrischem Strom verwendet werden. Der Begriff „Leitung“ stammt ursprünglich aus der Zeit des 2. Weltkriegs, als man Drähte in vorhandenen totgelegten Wasserrohrleitungen verlegte. Also handelte es sich wortwörtlich um eine Leitung ;).Heute sind es die Freileitungen die noch Verwendung im Hochenergiebereich finden.

Unter einem elektrischen Stromkabel versteht man folgendes

Ein Kabel ist ein entsprechend isolierter elektrischer Leiter. Dieser kann in der Erde oder auch als Seekabel unter Wasser verlegt werden. Ein Kabel ist mit Isolierstoffen ummantelt und kann einen oder mehrere Adern (Drähten) enthalten, welche jeweils noch mal für sich isoliert sind. Als Isolierstoffe kommen unterschiedliche Kunststoffe in Frage, welche die als elektrische Leiter genutzten Drähte umgeben. Die elektrischen Leiter in einem Kabel bestehen meistens aus Kupfer, teilweise kommt aber auch Aluminium zum Einsatz. Kupfer eine besserer elektrische Leiter, Aluminium aber günstiger auf dem Rohstoffmarkt.

Unter einer elektrischen Freileitung versteht man folgendes

Elektrische Freileitungen sind im Gegensatz zum Kabel nur durch die dazwischen liegende Luft voneinander isoliert. Der Abstand zwischen den Freileitungen hängt dabei von der zu Übertragenenden Spannung ab, je höher desto größer müssen die Abstände sein. Freileitungen mit Spannungen unter 50 kV werden Holz-, Beton-, Stahlrohr- oder Stahlfachwerkmaste verwendet. Über 50 kV werden häufig Stahlfachwerkmasten verwendet. Freileitungen müssen eine Mindesthöhe von vier Metern über dem Boden haben um das Risiko vor elektrischen Schlägen zu minimieren.

 

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